ZEN­TRUM

Son­nen­deck MBSR

Was ist MBSR

MBSR (Mind­ful­ness-Based Stress Reduc­tion) ist ein auf Acht­sam­keit basie­ren­des Selbst­hil­fe­pro­gramm zur Stress­be­wäl­ti­gung. Es wur­de von dem Mole­ku­lar­bio­lo­gen Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn bereits 1979 in den USA ent­wi­ckelt.

MBSR Kurs

Das acht­wö­chi­ge Schu­lungs­pro­gramm beinhal­tet ein inten­si­ves Trai­ning 

  • unter­schied­li­cher Medi­ta­ti­ons­for­men,
  • sanf­te Kör­per­übun­gen aus dem Yoga und
  • hilf­rei­che Erkennt­nis­se aus der Stress­psy­cho­lo­gie.

Dar­über hin­aus ver­mit­telt es Wis­sen 

  • zum Umgang mit stress­be­las­te­ten Situa­tio­nen im All­tag,
  • zu Kom­mu­ni­ka­ti­on und sozia­len Ver­hal­tens­mus­tern und
  • gesun­der Lebens­füh­rung.

Ziel der MBSR-Metho­de

Ziel der MBSR-Metho­de ist es einen gelas­se­nen Umgang mit Stress oder belas­ten­den Situa­tio­nen zu erler­nen und die eige­nen Gren­zen recht­zei­tig zu erken­nen.

Aktu­el­le MBSR-Kur­se und Ter­mi­ne

Unse­re MBSR-Kur­se fin­den im Zen­trum Son­nen­deck in Linz statt. Lei­tung: Nit­ya­nan­da J. Pries­ner (in Aus­bil­dung unter Super­vi­si­on)

You­Tube Video “Yoga der Acht­sam­keit mit Nit­ya­nan­da – 45 Minu­ten”

You­Tube Video “Yoga der Acht­sam­keit mit Nit­ya­nan­da – 45 Minu­ten”

https://www.youtube.com/watch?v=1gfCFv8slaE&feature=youtu.be

 

Wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen

Kern­ele­men­te des 8‑Wo­chen-MBSR-Kur­ses (bestehend aus 8 Ter­mi­ne zu 2,5 Stun­den und einem Tag der Acht­sam­keit)

  • Hin­ter­grund­wis­sen zu den The­men Acht­sam­keit, Ent­ste­hung von Stress (Stress­aus­lö­ser erken­nen – Stress­re­ak­tio­nen ver­än­dern ler­nen), Kom­mu­ni­ka­ti­on & Bezie­hungs­mus­ter
  • Kurz­vor­trä­ge zu The­men der Selbst­für­sor­ge, Gren­zen set­zen, Bedürf­nis­se erken­nen, Umgang mit schwie­ri­gen Gefüh­len und Gedan­ken, Inte­gra­ti­on von Acht­sam­keit in den All­tag
  • Kör­per­wahr­neh­mungs­übun­gen wie Body-Scan oder sanf­te Übun­gen aus dem Yoga
  • Sitz- und Geh­me­di­ta­ti­on
  • Erfah­rungs­aus­tausch und Refle­xi­on in der Grup­pe
  • Übungs­pra­xis für zu Hau­se (ca. 45 Min. täg­lich, beglei­tet meist mit MP3)
  • Tag der Acht­sam­keit

Es sind kei­ner­lei Vor­kennt­nis­se oder beson­de­re kör­per­li­che Vor­aus­set­zun­gen von Nöten. Im Kurs­bei­trag inklu­diert sind das ver­pflich­ten­de Vor­ge­spräch, ein Nach­ge­spräch, Kurs­un­ter­la­gen, MP3.

ZITA­TE

“Wenn die Acht­sam­keit etwas Schö­nes berührt, offen­bart sie des­sen Schön­heit. Wenn sie etwas Schmerz­vol­les berührt, wan­delt sie es um und heilt es. “

Thich Nhat Hanh

„Acht­sam­keit ist ein auf­merk­sa­mes Beob­ach­ten, ein Gewahr­sein, das völlig frei von Moti­ven oder Wün­schen ist, ein Beob­ach­ten ohne jeg­li­che Inter­pre­ta­ti­on oder Ver­zer­rung. “

Jid­du Krish­na­mur­ti

Häu­fi­ge Fra­gen und Ant­wor­ten

Was heißt MBSR?

Mind­ful­ness-Based Stress Reduc­tion – Acht­sam­keits­ba­sier­te Stress­re­duk­ti­on

Was ist „Acht­sam­keit”

Acht­sam­keit ist eine uns allen inne­woh­nen­de Fähig­keit, die wir mehr und mehr kul­ti­vie­ren kön­nen. Es ist ein Zustand der voll­kom­me­nen Geis­tes­ge­gen­wart, in dem wir uns und unse­re Umwelt wahr­neh­men, ohne zu bewer­ten. Wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en über die MBSR-Metho­de bele­gen die posi­ti­ve Wir­kung sowohl prä­ven­tiv, als auch bei zahl­rei­chen Erkran­kun­gen.

Was bringt mir MBSR?

MBSR bringt einen ver­bes­ser­ten Umgang mit Stress & her­aus­for­dern­den Lebens­si­tua­tio­nen. Durch die Schu­lung der Acht­sam­keit ent­steht mehr Hand­lungs­frei­heit, Gelas­sen­heit, Frei­heit und die Fähig­keit zur Selbst­re­gu­lie­rung. 
Empa­thie bil­det die Grund­la­ge für einen acht­sa­men und wert­schät­zen­den Umgang mit sich selbst und ande­ren. 
Das Anwen­den neu gelern­ter Ver­hal­tens­op­tio­nen führt oft zu Freu­de und stei­gert das Selbst­be­wusst­sein. 
Die eige­nen Gren­zen wer­den frü­her erkannt und man ist in der Lage bes­ser für sich zu sor­gen. Die eige­nen Res­sour­cen wer­den gestärkt und nach­hal­tig erwei­tert.

MBSR führt zu einer all­ge­mei­nen Ver­bes­se­rung des Wohl­be­fin­dens und der Lebens­qua­li­tät.
Stu­di­en dazu: www.mbsr-verband.de unter For­schung

Hilft MBSR gegen Angst bzw. Angst­zu­stän­de?

In einem MBSR Kurs lernt man den Umgang mit star­ken nega­ti­ven Gefüh­len wie z. B. Angst. Dadurch wird ein neu­er Zugang zu die­sen Gefüh­len erfahr­bar und ein ande­rer Umgang ermög­licht, was sehr hilf­reich ist. MBSR ist oder ersetzt jedoch kei­ne The­ra­pie!

Für wen ist MBSR beson­ders hilf­reich?

MBSR ist beson­ders unter­stüt­zen­de für Men­schen mit

  • stress­be­ding­ten Beschwer­den und zur Stres­sprä­ven­ti­on
  • Angst­stö­run­gen
  • Schlaf­stö­run­gen, Ruhe­lo­sig­keit oder Erschöp­fung
  • Fibro­my­al­gie
  • chro­ni­schen Schmer­zen 
  • Krebs- und Haut­er­kran­kun­gen
  • Depres­sio­nen oder 
  • Burn-out und zur Burn-out Prä­ven­ti­on. 

MBSR führt zu einer all­ge­mei­nen Ver­bes­se­rung des Wohl­be­fin­dens und der Lebens­qua­li­tät.
(Stu­di­en dazu: www.mbsr-verband.de unter For­schung)

War­um wirkt MBSR so nach­hal­tig?

Das Geheim­nis der Wirk­sam­keit der MBSR Metho­de liegt in der 8‑wöchigen Pra­xis der Teil­neh­me­rIn­nen. Das Üben des Body-Scans, der Acht­sam­keits­übun­gen im All­tag, der Medi­ta­ti­on oder acht­sa­mer Kör­per­übun­gen und Selbst­be­ob­ach­tung z.B. in Stress­si­tua­tio­nen, geben neue Ein­bli­cke in unser Han­deln und Tun und berei­ten im Gehirn neue Bah­nen, um zukünf­tig anders mit Stress und her­aus­for­dern­den Situa­tio­nen umge­hen zu kön­nen. Die täg­li­che Übungs­pra­xis fes­tigt neu Gelern­te Ver­hal­tens­wei­sen nach­hal­tig und füh­ren zu mehr Hand­lungs­frei­heit, einer ver­bes­ser­ten Selbst­re­gu­lie­rung und Gelas­sen­heit.

Ich hab kei­ne Zeit, um zu Hau­se zu üben. Macht ein Kurs dann Sinn?

Lei­der nein! Es geht dar­um neue Erkennt­nis­se für sich und über sich zu gewin­nen und neue Werk­zeu­ge ken­nen zu ler­nen, um in Zukunft bes­ser mit Stress umge­hen zu kön­nen. Die Erfah­run­gen kann man nur selbst machen und die Früch­te des Übens auch nur ern­ten, wenn regel­mä­ßig prak­ti­ziert wur­de. Nach den 8 Wochen ent­schei­det man selbst, wel­che Metho­den man wei­ter bei­be­hal­ten möch­te und auf wel­che man ver­zich­tet.

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