ZENTRUM

Son­nen­deck
Medi­ta­ti­on

Was bedeu­tet Meditation

Medi­ta­ti­on bedeu­tet so viel wie „nach­den­ken“, „nach­sin­nen“ oder „über­le­gen“, kann aber auch als „zur Mit­te kom­men“ ver­stan­den werden.

Sie bie­tet die Mög­lich­keit, wie­der mit dir selbst in Kon­takt zu kom­men – inne­zu­hal­ten, wahr­zu­neh­men und dem eige­nen Inne­ren Raum zu geben.

Was bewirkt Meditation?

Aus­ge­gli­chen­heit, inne­rer Frie­den und Frei­heit sowie mehr Gelas­sen­heit und Freu­de sind wesent­li­che Begleit­erschei­nun­gen der Medi­ta­ti­ons- und Acht­sam­keits­pra­xis. Grund­la­ge dafür ist eine ver­tief­te Selbstwahrnehmung.

Dar­über hin­aus füh­ren Medi­ta­ti­on und Acht­sam­keit in die Tie­fe unse­res Selbst. Sie klä­ren und beru­hi­gen den Geist, schen­ken inne­re Stär­ke und brin­gen uns ganz in den gegen­wär­ti­gen Moment. Aus die­sem Zustand her­aus kön­nen wir kla­re Ent­schei­dun­gen tref­fen, Empa­thie und Selbst­für­sor­ge ent­wi­ckeln und so die Grund­la­ge für ein erfüll­tes und glück­li­ches Leben schaffen.

Medi­ta­ti­on und Achtsamkeit

Medi­ta­ti­on und Acht­sam­keit gehen Hand in Hand. Jede und jeder kann ler­nen zu medi­tie­ren. Vie­le Men­schen erle­ben Medi­ta­ti­on als wirk­sa­me Unter­stüt­zung im Umgang mit Stress, Ängs­ten oder depres­si­ven Verstimmungen.

Vor allem aber ist Medi­ta­ti­on ein spi­ri­tu­el­ler Weg, der uns mit unse­rem inners­ten Wesen und unse­rem unge­heu­ren Poten­ti­al in Ver­bin­dung bringt.

„Bei der Medi­ta­ti­on geht es nicht um den Ver­such, irgend­wo hin­zu­ge­lan­gen. Es geht dar­um, dass wir uns selbst erlau­ben, genau dort zu sein, wo wir sind, und genau so zu sein, wie wir sind, und das auch der Welt zu erlau­ben, genau so zu sein, wie sie in die­sem Augen­blick ist.“

Jon Kabat-Zinn

Aktu­el­le Medi­ta­ti­ons-Kur­se und Termine

Unse­re Medi­ta­ti­ons-Kur­se fin­den im Zen­trum Son­nen­deck in Linz statt.

Schrit­te beim Erler­nen
der Medi­ta­ti­on

Beim Erler­nen der for­mel­len Medi­ta­ti­on bist du ein­ge­la­den, eine „Beob­ach­ter­po­si­ti­on“ ein­zu­neh­men. Du übst dich dar­in, Gedan­ken, Gefüh­le und Sin­nes­wahr­neh­mun­gen ein­fach wahr­zu­neh­men und zu beob­ach­ten. Anfangs kann das durch­aus frus­trie­rend sein, denn sel­ten sind wir unse­ren inne­ren Vor­gän­gen so unmit­tel­bar begeg­net. Schnell tau­chen Gedan­ken auf wie: „Ich kann nicht medi­tie­ren!“ oder Ähnliches.

Die Her­aus­for­de­rung besteht dar­in, dem oft laut­star­ken inne­ren Gebrab­bel – mal ange­neh­mer, mal unan­ge­neh­mer Natur – mit einer offe­nen und akzep­tie­ren­den Hal­tung zu begeg­nen. Das bedeu­tet, nichts ver­än­dern, fest­hal­ten oder weg haben zu wol­len. Gera­de dar­in liegt eine wesent­li­che Übung, auch wenn wir uns meist nach Ruhe, Frie­den und Har­mo­nie sehnen.

Anneh­men ler­nen
was ist

Hast du die Her­aus­for­de­rung gemeis­tert, den Augen­blick genau so anzu­neh­men, wie er sich zeigt, kommt der Geist nach und nach zur Ruhe. Zwi­schen den geis­ti­gen Akti­vi­tä­ten ent­ste­hen klei­ne Lücken – kur­ze Momen­te der Stil­le, des Nicht-Den­kens, des Frie­dens, der Klar­heit und Wei­te. Medi­ta­ti­on beginnt mehr und mehr Freu­de zu bereiten.

Die wei­ter­hin auf­tau­chen­den Gedan­ken und Gefüh­le wer­den dabei nicht län­ger als Stö­rung erlebt. Statt­des­sen ent­steht inne­re Frei­heit. Eine Ebe­ne in dir wird erfahr­bar, die klar, offen und leben­dig ist. Dar­aus erwach­sen Sta­bi­li­tät, Ver­trau­en und Kraft.

Medi­ta­ti­on

braucht Übung

Wie alles, was wir neu ler­nen möch­ten, braucht auch Medi­ta­ti­on Übung und ein gewis­ses Maß an Aus­dau­er. Mit Geduld und regel­mä­ßi­ger Pra­xis kann sich nach und nach ein tie­fe­rer Zugang zur Medi­ta­ti­on entfalten.

Wie posi­tiv sich Medi­ta­ti­on auf Kör­per und Geist aus­wir­ken kann, wur­de mitt­ler­wei­le in zahl­rei­chen wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en unter­sucht und belegt. Dadurch wächst das Inter­es­se an Medi­ta­ti­on und Acht­sam­keits­pra­xis auch weit über spi­ri­tu­el­le Krei­se hinaus.

Zu den mög­li­chen posi­ti­ven Aus­wir­kun­gen zäh­len unter ande­rem eine gestei­ger­te Resi­li­enz, ein ver­bes­ser­ter Umgang mit Stress, mehr emo­tio­na­le und geis­ti­ge Sta­bi­li­tät, posi­ti­ves Den­ken sowie eine erhöh­te Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit und geis­ti­ge Fle­xi­bi­li­tät. Auch bei Schlaf­pro­ble­men kann Medi­ta­ti­on unter­stüt­zend wir­ken, sozia­le Kom­pe­ten­zen för­dern, das Schmerz­emp­fin­den redu­zie­ren und das Immun­sys­tem stärken.

Was

Medi­ta­ti­on

bewirkt

WAS ANDE­RE LEU­TE SAGEN

EMP­FEH­LUN­GEN

“Medi­ta­ti­on mit Nity­a­nan­da ist für mich eine berei­chern­de Erfah­rung und ich prak­ti­zie­re jetzt mit Freu­de. Ein­blick in drei unter­schied­li­che Medi­ta­ti­ons­ar­ten: Sitz­me­di­ta­ti­on, Geh­me­di­ta­ti­on und Klang­me­di­ta­ti­on zu gewin­nen gefällt mit beson­ders. Nity­a­nan­das ein­fühl­sa­me und bestär­ken­de Art und das Lesen inspi­rie­ren­der Tex­te sind wei­te­re Grün­de für mei­ne fort­lau­fen­de Teil­nah­me an ihren Kursen.”

Mag. Sil­via Cham­pi­on, MA

“Fin­de die Medi­ta­ti­ons­aben­de immer sehr ange­nehm. Der Rah­men ist gemüt­lich, unge­zwun­gen und per­sön­lich. Was mir beson­ders gut gefällt: Nity­a­nan­da ist nicht fixiert auf eine Stoß­rich­tung der Medi­ta­ti­on, son­dern stellt sich auf die Grup­pe ein.“

Die­ter Grück

„Nity­a­nan­da bringt einen mit viel Ein­füh­lungs­ver­mö­gen, Ideen­reich­tum und Erfah­rungs­reich­tum sei­nem eige­nen See­len­le­ben näher. Aus jeder Stun­de nimmt man sich etwas mit: ein Gefühl, einen Satz, eine Erkenntnis!“

San­dra Schwiegk

Häu­fi­ge Fra­gen und Ant­wor­ten

Was pas­siert bei einer Meditation?

Medi­ta­ti­on ist unser natür­li­cher Zustand – oft­mals jedoch über­la­gert von Wün­schen, Ängs­ten und Gedan­ken an Ver­gan­gen­heit oder Zukunft.

Durch das bewuss­te Wahr­neh­men und Anneh­men unse­rer Gedan­ken, Gefüh­le und Kör­per­emp­fin­dun­gen fin­den wir Schritt für Schritt zurück in die­sen natür­li­chen Zustand. So kom­men wir wie­der in Berüh­rung mit dem Freud­vol­len, Lie­be­vol­len und Güti­gen in uns.

Wie oft soll­te ich meditieren?

Wir Men­schen sind Gewohn­heits­tie­re. Alles, was zur Gewohn­heit wird – wie etwa das täg­li­che Zäh­ne­put­zen – fällt uns mit der Zeit ganz selbst­ver­ständ­lich. Des­halb emp­fiehlt es sich, einen fes­ten Zeit­punkt für die Medi­ta­ti­on zu wäh­len. Vie­le Men­schen medi­tie­ren ger­ne gleich nach dem Auf­ste­hen, um den Tag ruhig, gelas­sen und posi­tiv aus­ge­rich­tet zu beginnen.

Für Anfänger:innen rei­chen oft schon 10 Minu­ten täg­lich. Natür­lich darf die Medi­ta­ti­on auch län­ger dau­ern. Mit der Zeit kann sich eine regel­mä­ßi­ge Pra­xis von etwa 20 Minu­ten pro Tag ent­wi­ckeln. Die Dau­er lässt sich ganz indi­vi­du­ell gestal­ten – eben­so wie meh­re­re Medi­ta­ti­ons­ein­hei­ten über den Tag ver­teilt mög­lich sind.

Muss ich Bud­dhist sein, um Medi­ta­ti­on zu erlernen?

 
Medi­ta­ti­on ist an kei­ne reli­giö­se oder spi­ri­tu­el­le Aus­rich­tung gebun­den. Sie ist viel­mehr ein natür­li­cher Zustand des Seins. In der Pra­xis lernst du, jene Hin­der­nis­se zu erken­nen und zu über­win­den, die dich dar­an hin­dern, gelas­sen und prä­sent im Hier und Jetzt zu verweilen.

Ich kann nicht am Boden sit­zen bzw. im Schnei­der­sitz. Ist das ein Problem?

Nein, ganz und gar nicht. Eine auf­rech­te, schmerz­freie, die Wach­heit unter­stüt­zen­de Sitz­hal­tung ist för­der­lich und die­se kann auch auf einem Stuhl ein­ge­nom­men werden.

Kann jede/r Medi­ta­ti­on erlernen?

Prin­zi­pi­ell ja. Bei man­chen Erkran­kun­gen ist es nötig zu prü­fen, wel­che Art von Medi­ta­ti­on hilf­reich ist. In einem per­sön­li­chen Gespräch gehe ich ger­ne auf die­se Fra­ge näher ein.

Gibt es eine eige­ne Medi­ta­ti­on für AnfängerInnen?

Für Anfän­ge­rIn­nen eig­nen sich beson­ders gut Acht­sam­keits­me­di­ta­tio­nen. Die Kon­zen­tra­ti­on hier­bei auf den Atem zu len­ken ist eine sehr geeig­ne­te Art Medi­ta­ti­on zu erlernen.

Kann man im Lie­gen meditieren?

Im Lie­gen wech­selt der Geist ganz schnell vom Wach- in den Schlaf­mo­dus. Da es bei der Medi­ta­ti­on um Wach­heit geht ist eine auf­rech­te Sitz­hal­tung för­der­lich. Bei kör­per­li­chen Ein­schrän­kun­gen kann not­falls auch lie­gend medi­tiert werden.