DEM DRA­CHEN INS AUGE SCHAU­EN

Wie befrei­en wir uns von dem Gefühl, dass mit uns oder der Welt etwas nicht stimmt?

Da ich so ange­tan war von dem Video von Tara Brach www.tarabrach.com:

The Heart Cros­ses the Abyss – Three Inner Trai­nings, with Tara Brach
(fin­det ihr auf You­Tube)

 und ich die­se drei Trai­nings als über­aus hilf­reich erach­te, habe ich kur­zer­hand eine Zusam­men­fas­sung auf deutsch geschrie­ben. Das soll uns allen dabei behilf­lich sein den Mut auf­zu­brin­gen, uns unse­ren inne­ren Dra­chen zu stel­len, anstel­le wei­ter­hin Reiß­aus zu neh­men oder zu ver­su­chen in zu töten, so wie in den alten Geschich­ten. Ich hof­fe der Bei­trag unter­stütz euch und hilft euch. Die­se Pra­xis kön­nen wir den Rest unse­res Lebens üben, die Dra­chen wer­den ver­mut­lich immer wie­der neue Wege zu uns fin­den. Viel Erfolg beim Üben!

Eure Nit­ya­nan­da

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Zusam­men­fas­sung der wich­tigs­ten Inhal­te

Gut zu wis­sen! Wir kön­nen nichts für unse­re Gefüh­le und brau­chen uns für sie nicht zu ver­ur­tei­len oder zu schä­men! Wie wir uns aber auf sie bezie­hen liegt in unse­rer Ver­ant­wor­tung – sprich – wie wir mit ihnen umge­hen oder sie aus­agie­ren.

2 gän­gi­ge Lösungs­an­sät­ze

  • ent­we­der füh­ren uns schmerz­haf­te Gefüh­le zu einem inne­ren Abgrund, brin­gen uns also in gro­ße ins Not oder aber
  • wir ver­mei­den es die Gefüh­le zu spü­ren, in dem wir uns abtren­nen und dis­so­zi­ie­ren.

Je grö­ßer die ver­meint­li­chen Dra­chen erschei­nen, des­to mehr sind wir befan­gen und ver­blen­det und hal­ten sie für die ein­zi­ge Wahr­heit. Das führt zu einer inner­li­chen Kon­trak­ti­on. Wir füh­len uns eng, gefan­gen und wen­den uns gegen uns selbst oder ande­re. So nimmt das Unheil sei­nen Lauf…

Wenn wir unge­übt sind in Acht­sam­keit, ver­lie­ren wir das Wis­sen, um unse­re Zuge­hö­rig­keit, und dar­um wer wir wirk­lich sind. Wir ver­ges­sen die Gegen­wär­tig­keit, unse­re grund­le­gen­de Gut­heit, die Lie­be und das Bewusst­sein. Das ver­grö­ßert unser Gefühl von Tren­nung und wei­ter ver­lie­ren wir die Ver­bin­dung zu unse­rem wah­ren Selbst, zu unse­rer wah­ren Grö­ße und Güte.

Gefüh­len wie Angst, Wut, Eifer­sucht, Scharm, etc. denen wir nicht ins Gesicht schau­en, machen uns gefähr­lich – für uns selbst und die Welt.

Was auch immer in unse­rem Unter­be­wusst­sein an Gefüh­len schlum­mert kon­trol­liert uns!

Was also tun, wie befrei­en wir uns von unse­ren Dra­chen oder von dem Gefühl, dass mit uns oder der Welt etwas nicht stimmt?

  1. Ler­ne die Gedan­ken und die Geschich­te zu dem Gefühl los­zu­las­sen!
    Der ers­te Schritt besteht dar­in, sich der GEDAN­KEN ÜBER­HAUPT EIN­MAL BEWUSST zu WER­DEN. Das ver­langt ACHT­SAM­KEIT und Übung.
    „ICH BIN NICHT MEI­NE GEDAN­KEN.“;
    „ICH MUSS MEI­NEN GEDAN­KEN KEI­NEN GLAU­BEN SCHEN­KEN!“;
    sind wich­ti­ge Erkennt­nis dabei.
  2. Füh­le die Emo­tio­nen*
    WAS BIN ICH BEREIT ZU SPÜ­REN?
    Es kann hilf­reich sein eine Hand auf´s Herz zu legen. Gefüh­le sind manch­mal wie scheue Tie­re tie­fen im Wald ver­steckt.
    In den Kör­per hin­ein­spü­ren.
    Was braucht jetzt mei­ne Auf­merk­sam­keit?
    *Gefüh­le die mit Trau­ma­ti­sie­run­gen zusam­men­hän­gen nicht in die Tie­fe fol­gen!!! Nur betrach­ten und in Wohl­wol­len hal­ten.
  3. Betrach­te das Gefühl mit Freund­lich­keit
    ICH BIN HIER. ICH KÜM­ME­RE MICH. ICH BIN INTER­ES­SIERT AN DIR.
    Was braucht es gera­de? Immer wie­der frisch betrach­ten, wie beim Dämo­nen­füt­tern: Was brauchst du von mir?
    Was wür­de ich eine Freun­dIn bit­te jetzt für mich zu tun?
    Wie könn­te sie mir hel­fen?

ZUM SCHLUSS WER­DE DIR BEWUSST, WIE VIE­LEN ANDE­REN MEN­SCHEN ES GENAU SO ERGEHT, DIE SICH AUCH SO FÜH­LEN WIE DU UND NIMM SIE MIT IN DEIN HERZ!

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